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17.09.2016 Traglufthalle aufgebaut: Schwimmer freuen sich auf 1. Oktober

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(Quelle Süddkurier) Als Schwaketenbad-Ersatz wurde die Traglufthalle für die zweite Saison wieder aufgebaut und ist ab dem 1.10. geöffnet. Auf Wunsch der Vereine soll die Wassertemperatur auf 25,5 Grad steigen. Mit Bildern vom Aufbau! Mittlerweile steht der vorübergehende Schwaketenbad-Ersatz wieder in der Bodensee-Therme. Während der kalten Jahreszeit überspannt die Traglufthalle erneut das Schwimmeraußenbecken. Ab Samstag, 1. Oktober, können die Schwimmer dort ihre Bahnen ziehen. Der vielfach geäußerten Kritik über die Kühle in der Halle möchte die Bädergesellschaft mit einer höheren Wassertemperatur entgegenwirken. Die meisten Helfer beim diesjährigen Wiederaufbau waren bereits im Jahr zuvor dabei. Mit deren Erfahrung musste nicht jeder Arbeitsschritt neu überlegt werden. Trotzdem war für Michael Hug, Bereichsleiter Membranbau der Firma IF Ingenieure für Flächentragwerke in der Reichenau-Waldsiedlung, eines ganz wichtig: „Routine darf es nie werden, denn dann passieren Fehler." „Es gilt immer wieder aufzupassen und zu gucken", ergänzte er. „Wir haben wieder einen sportlichen Zeitplan, um die Ausfallzeit im Schwimmbetrieb so kurz wie möglich zu halten", erklärte Hug. „Wir sind voll im Plan", sagte dann auch Robert Grammelspacher, Geschäftsführer der Bädergesellschaft, als er die aufgerichtete Traglufthalle sah. Damit der Betrieb darin aufgenommen werden kann, müssen noch verschiedene technische Einbauten erfolgen, wie die Installation von Warneinrichtungen und Leuchtkörpern.ine wiederkehrende Baustelle bietet laut Michael Hug die Chance, Abläufe beim nächsten Mal zu verbessern. So wurden beispielsweise beim Einbau der Türen unter die Schwellen Neoprenbänder zur Abdichtung eingezogen. Damit kann dort keine Luft mehr entweichen. Eine Optimierung im Arbeitsablauf sei dadurch erreicht worden, dass das stabilisierende Gitternetz dieses Mal über die Schwimmfolie gespannt wurde. „In den vielen kleinen Senken hatte sich vor einem Jahr Kondenswasser gesammelt, das nur schwer abzusaugen war", berichtete Hug.
Im wahrsten Sinne des Wortes kräftige Unterstützung erhielten die Arbeiter durch einen 220-Tonnen-Kran. „Acht Tonnen wog das schwerste Teil", erzählte Thomas Scherzinger, Chef des gleichnamigen Unternehmens. Die größte Entfernung, die sein Kran überbrücken musste, betrug 55 Meter. Dazu musste der Teleskoparm auf 60 Meter ausgefahren werden. Für den nötigen Druck in der Halle sorgt ein Gebläse, das von Bernd Gronemeyer gewartet wurde. „Ich überprüfe alles, damit das Gerät sechs Monate ohne Probleme durchläuft", erläuterte der Wartungsmonteur von der Firma Gustav Nolting aus Detmold. Das Wasser wird zukünftig 25,5 Grad haben", erklärte Geschäftsführer Robert Grammelspacher. Die Lufttemperatur würde – wie es in Schwimmbädern üblich und für die Badegäste am angenehmsten sei – um drei Grad höher liegen. „Wir wollen die Temperaturen, die wir versprechen, auch halten", betonte er.

Zwischenlagerung
Über die Sommermonate wurden die beweglichen Teile der Traglufthalle zwischengelagert. Die tonnenschweren Betonteile wurden am Rand der Liegewiese abgestellt. Die Hülle und andere Elemente kamen in einem Lager beim Hörnle unter. "Eine Palette mit Plane wiegt bis zu 4,5 Tonnen", berichtete Zimmerermeister Sven Rothmund von der Firma Vitus Kalocay aus Allensbach. "Das ist von der Logistik her ganz schön knackig", ergänzte er. (nea)

 

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